Ursachen der Kinderlosigkeit

Kinderlosigkeit – die Ursachen der Unfruchtbarkeit

Unfruchtbarkeit ist keineswegs eine reine Frauensache. Bei 30% der betroffenen Paare finden sich bei beiden Partnern Gründe für die ungewollte Kinderlosigkeit. In 5 bis 10% der Fälle lässt sich weder beim Mann noch bei der Frau eine organische Ursache für die Unfruchtbarkeit finden. Die Ärzte sprechen hier von idiopathischer Sterilität und vermuten oftmals seelische Ursachen. Aber auch Unter- oder Übergewicht, Zigaretten, Alkohol oder Stress können dazu beitragen, dass der Kinderwunsch unerfüllt bleibt.

Betroffene durchleben oft ein Wechselbad der Gefühle: Hoffnungen, Versagensängste, Wut, Enttäuschung, Trauer, aber auch Zweifel am Partner und an sich selbst führen nicht selten zu Stress und Konflikten. Es kommt zu Spannungen in der Beziehung und auch im Sexualleben. Eine psychologische Begleitung während einer Kinderwunschtherapie ist deshalb sinnvoll: Sie kann helfen, Belastungen zu mindern, die sich aus dem jahrelangen Warten, Hoffen und Bangen ergeben. Gleichzeitig lassen sich körperliche und seelische Spannungen abbauen. Dies wiederum verbessert die Chance, dass der Kinderwunsch in Erfüllung geht.

Kinderlosigkeit kann vielfältige Ursachen haben. Der unerfüllte Kinderwunsch ist somit ein Problem, das Sie und Ihren Partner in gleichem Masse betrifft. Die Suche nach den Gründen sollte deshalb immer gemeinsam erfolgen.

Ursachen bei der Frau

Irritationen der Eibläschenreifung und Ovulation können auf Hormonstörungen beruhen; sie entstehen teilweise aber auch durch operative Eingriffe, Bestrahlung, Chemotherapie, Antikörper oder altersbedingt.

Zu Störungen des Eitransports kommt es aufgrund von Entzündungen und deren Vernarbung. Sie können aber auch Folge eines operativen Eingriffs sein.

Eine Verhinderung des Spermientransports lässt sich oft auf unzureichende Schleimbildung im Gebärmutterhals oder auf Antikörper zurückführen.

Es kommt vor, dass sich der Embryo nicht einnisten kann (gestörte Implantation). Dafür können Schäden von Entzündungen und Vernarbungen an der Gebärmutterschleimhaut, Gebärmutter-Myome oder Antikörper verantwortlich sein.

Als weitere mögliche Ursachen der Kinderlosigkeit sind Stress, Drogenmissbrauch, ungesunde Ernährung und schädliche Umwelteinflüsse zu betrachten. Sie können aber auch Folge eines operativen Eingriffs oder einer Endometriose sein.

Ursachen beim Mann

Störungen der Samenzellenbildung können auf Entzündungen (z. B. Mumps), Hodenhochstand, Krampfadern oder Hormonstörungen zurückzuführen sein. Auch die Folgen eines operativen Eingriffs, einer Chemotherapie oder Bestrahlung spielen zuweilen eine Rolle. Oft bleibt die Ursache jedoch unklar.

Als weitere mögliche Ursache gilt ein nicht korrekt funktionierender Spermientransport, der durch operative Eingriffe, Entzündungen oder Verletzungen bedingt sein kann. In Betracht zu ziehen sind hier auch erblich bedingte Fehlanlagen sowie Ejakulationsstörungen, ausgelöst durch Nervenlähmung oder Impotenz.

Auch beim Mann ist die Lebensweise (Ernährung, Drogen, Umwelteinflüsse, Stress) bei der Ursachenabklärung mitzuberücksichtigen. Vor einer Therapie von bösartigen Tumoren macht es Sinn unbedingt eine oder mehrere Samenproben zu kryokonservieren.

Falls beim Mann eine Unterbindungsoperation durchgeführt wurde, arbeiten wir mit Urologen zusammen, die eine Re-Fertilisierung durchführen können.

 

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